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und einen guten Start ins neue Jahr!
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 Newsletter März 2026

Initiative für Lebensmittelschutz: Unterschriften eingereicht

Am Freitag, 27. Februar, war es so weit: über 130.000 Unterschriften wurden bei der Bundeskanzlei eingereicht. biorespect war dabei.
Damit setzt die Schweizer Bevölkerung ein klares Zeichen für den Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft. Die Initiative fordert eine umfassende Risikoprüfung gentechnisch veränderter Organismen, dies gilt auch für die Verfahren der sogenannten neuen Gentechnik. An erster Stelle muss das Vorsorgeprinzip stehen. Zudem steht die Förderung einer nachhaltigen ökologischen Landwirtschaft in der Schweiz auf der Agenda der Initiative. Patente auf Saatgut gefährden zunehmend unsere Nahrungsmittel und schränken die freie Züchtung weiter ein. Deshalb setzen sich die Unterzeichnenden auch für ein Verbot von Patenten auf Saatgut ein. 

>Lebensmittelschutzinitiative


Forschungsanstalt plant Freisetzung
von gv-Kartoffeln

Im Rahmen eines Nationalen Forschungsprojektes stellt Agroscope beim Bundesamt für Umwelt, BAFU ein Bewilligungsgesuch für die Freisetzung von gentechnisch veränderten Kartoffellinien. biorespect fordert die Zurückweisung des Gesuches, denn es scheint in erster Linie wirtschaftlichen Interessen ausländischer Firmen zu nutzen. Interessenskonflikte einiger Beteiligter sind nicht auszuschliessen: Zu den Antragstellern gehören auch die Inhaber eines StartUps, das die Kartoffelsorte später vermarkten will. Ein Vorteil für die Schweizer Landwirtschaft ist nicht ersichtlich. Trotzdem sollen öffentliche Mittel dafür verwendet werden. Der Bewilligungsvorgang wird intransparent gehandhabt, eine Information der Öffentlichkeit ist nicht geplant. 

>Freisetzungsgesuch       
>Stellungnahme biorespect

Baumwolle

Patentrecht torpediert:
Patent auf Tomaten erteilt

Das Europäische Patentamt EPA hat an eine niederländische Firma ein Patent auf die traditionelle Züchtung von Tomaten mit einer Resistenz gegen ein Pflanzenvirus erteilt. Die Genvarianten, welche die Resistenz weitergeben, wurden in wilden Tomaten entdeckt, die aus Ursprungsländern, wie Peru stammen. Das Patent wurde erteilt, obwohl das Europäische Patentrecht solche Patente ausdrücklich verbietet. In den letzten Jahren weitete das EPA Patente iauf Pflanzen mmer mehr auf den Bereich der konventionellen Züchtung aus. Das ist ein fatales Vorgehen, denn so wird die freie Züchtung zunehmend bedroht. Die Organisation No Patents on Seeds, der auch biorespect angehört, fordert dringend Schritte, um die bestehenden Verbote im Patentrecht zu stärken.

>No Patents on Seeds

Daniel Khumalo/unsplash
Bilder: 1 ETH-Zürich/Gian Marco Castelberg, 2 Konzernverantwortungsinitiative, 3 Daniel Khumalo/unsplash

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